Botox

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Faltenreduzierung

im oberen Gesichtsdrittel mit Botox

Botoxinjektionen sollen die Bewegungen der oberen Gesichtsmuskeln modulieren, Falten reduzieren und bestimmte Zeichen der Hautalterung im Gesicht mildern.

Ein Neuromodulator ist eine Substanz, die in bestimmte Areale des oberen Gesichtsdrittels injiziert wird, um die Muskelbewegung zu beeinflussen. Ziel der Behandlung ist, den Muskeltonus abzuschwächen und Falten zu reduzieren. Ihr Gesicht bekommt ein völlig natürliches, jugendlicheres und entspannteres Aussehen. Injektionen mit Botulinumtoxin (Botox) sind ein vom Arzt leicht durchführbares nichtchirurgisches Verfahren, das bei Patienten zwischen 18 und 75 Jahren mittelmäßig bis stark ausgeprägte Falten zeitlich begrenzt glättet. Die Behandlung ist von der amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) und dem deutschen Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) zugelassen. Der Wirkstoff Botulinumtoxin ist ein gereinigtes Protein, das von dem Bakterium Clostridium botulinum hergestellt wird. Es hemmt die Aktivität der Muskeln, die im Laufe der Zeit Runzeln zwischen den Augenbrauen, Stirnfalten und seitliche Augenfalten hervorrufen.

Liegt es am Alterungsprozess, an zu häufiger Sonnenexposition, zu viel Stress oder an der genetischen Veranlagung? Wie die Haut altert und Falten bildet, ist ein komplexer Vorgang. Er wird nicht nur durch die Veränderung der Zellen, den Rückgang der Kollagenbildung, einen sinkenden Hormonspiegel und Schäden durch freie Radikale, Sonnenbaden und andere Faktoren verursacht. Die Hautalterung ist in Wirklichkeit eine Kombination vieler Faktoren.

Die Linien, die zwischen Ihren Augenbrauen, an Ihrer Stirn und an den Seiten Ihrer Augen auftreten, entstehen durch mimische Muskelbewegungen, den natürlichen Alterungsprozess und die Hautqualität. Die Muskelaktivität sorgt dafür, dass andere Menschen auf Ihrem Gesicht Gefühlsregungen wahrnehmen: Ihre Gesichtsmuskeln ziehen sich unter dem Einfluss bestimmter Gefühle wie Wut und Freude zusammen und legen die darüber befindliche Haut in Falten. Das über Jahre wiederholte Knittern und Runzeln der Haut bewirkt, dass diese Falten länger sichtbar sind, sich tiefer eingraben und auffälliger werden.

Frauen, die eine dünnere und zartere Haut und eine stärkere Mimik als Männer haben, empfinden diese Faltenbildung oft als unangenehm. Glücklicherweise gibt es eine Möglichkeit, mittlere bis stark ausgeprägte Runzeln, Stirnfalten, Krähenfüße und Mimikfältchen für eine bestimmte Zeit zu mildern. So kann beispielsweise eine Botox-Behandlung diese mittelstarken bis starken Falten sichtbar glätten. Auch wenn das Behandlungsergebnis unterschiedlich ausfällt, können Sie die Verbesserung schon wenige Tage später sehen. Sie hält vier bis sechs Monate an.

Bevor Sie Ihren ersten Botox-Beratungstermin vereinbaren, haben Sie sicherlich noch Fragen wie beispielsweise:
– Wie lange dauert die Behandlung?
10 bis 20 Minuten
– Wie lange hält die Faltenreduktion an?
Vier bis sechs Monate
– Ist sie mit Schmerzen verbunden?
Falls Sie überhaupt etwas spüren, dann sind es höchstens leichte Beschwerden. Die dabei verwendeten Injektionsnadeln sind sehr fein. Falls erforderlich, trägt Ihr Arzt eine betäubende Creme auf das Behandlungsgebiet auf.
– Sind danach noch mimische Muskelbewegungen möglich?
Auf jeden Fall. Durch die Behandlung wird die Mimik nicht beeinträchtigt.

Der behandelnde Mediziner erkundigt sich nach vorhandenen Gesundheitsstörungen. Dazu gehören Fragen danach, ob Sie
– Muskel- oder Nervenerkrankungen wie beispielsweise ALS, Myasthenia gravis oder das Lambert-Eaton-Syndrom
– Diabetes mellitus
– eine Unverträglichkeit gegenüber Botox-Produkten
– Atemwegserkrankungen (Lungenemphysem, Asthma bronchiale)
– Schluckbeschwerden
– Blutgerinnungsstörungen
– einen verlangsamten Herzschlag oder Herzrhythmusstörungen
– eine Schwäche der Stirnmuskulatur (Probleme beim Heben der Augenbrauen)
– hängende Augenlider
– eine andere Veränderung des Gesichtsausdrucks

haben oder hatten und ob Sie blutgerinnungshemmende Arzneimittel einnehmen müssen, sich in absehbarer Zeit einer Operation unterziehen oder bereits eine Gesichtsoperation durchführen ließen.

Informieren Sie Ihren Arzt bitte, wenn Sie schwanger sind oder stillen oder planen, schwanger zu werden oder zu stillen. Der behandelnde Mediziner fragt Sie außerdem, welche verordneten und frei verkäuflichen Medikamente, Vitamine, pflanzlichen und anderen natürlichen Mittel Sie konsumieren. Denn Botox kann bei gleichzeitiger Einnahme bestimmter Medikamente schwere Nebenwirkungen hervorrufen. Nehmen Sie außerdem bitte keine neuen Arzneimittel ein, ohne Ihrem behandelnden Arzt zuvor mitgeteilt zu haben, dass Sie in der Vergangenheit mit Botox behandelt wurden.

Teilen Sie Ihrem Arzt außerdem mit, wenn
– Sie in den vergangenen vier Monaten ein anderes Botox-Präparat erhielten
– Ihnen in der Vergangenheit Myobloc (RimabotulinumtoxinB), Botox (OnabotulinumtoxinA) oder Xeomin (IncobotulinumtoxinA) injiziert wurde
– Ihnen vor Kurzem ein Antibiotikum gespritzt wurde
– Sie ein Muskelrelaxans einnehmen
– Sie ein Medikament gegen Ihre Allergie oder Ihre Erkältung oder ein Schlafmittel einnehmen

Nehmen Sie sich bitte vor der Behandlung ausreichend Zeit, um die erforderlichen Unterlagen auszufüllen und mit dem Arzt zu sprechen. Auch wenn keine Betäubung erforderlich ist, kann dieser es für angebracht halten, das Behandlungsareal mit einer Betäubungscreme oder Kältepackung schmerzunempfindlich zu machen. Zu Beginn der Sitzung überprüft er, ob Sie bestimmte Muskeln im Bereich der Augenbrauen bewegen können. Auf diese Weise findet er heraus, wo er das Botox injizieren muss. Während der 10 bis 20 Minuten dauernden Behandlung unterspritzt er verschiedene Stellen mit geringen Mengen des Wirkstoffs. Innerhalb von vier bis sieben Tagen können Sie eine deutliche Verbesserung bei den mittleren und stark ausgeprägten Falten zwischen den Augenbrauen, auf der Stirn und nahe den Augen feststellen. Es kann allerdings sein, dass die Behandlungsergebnisse variieren.

Weil Sie keine Genesungszeit einplanen müssen, können Sie sofort zum normalen Alltag übergehen. Zu den am häufigsten belegten Nebenwirkungen von Botox zählen:
– Kopfschmerzen
– lokal begrenzte Schmerzen
– Infektionen und Entzündungen
– gerötete Stellen
– Druckempfindlichkeit
– Schwellungen
– Hämatome
– Blutungen

Patienten mit neuromuskulären Störungen wie ALS, Myasthenia gravis oder dem Lambert-Eaton-Syndrom haben ein höheres Risiko, dass es bei ihnen zu schweren Nebenwirkungen kommt.