Behinderte

Nasenatmung

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Behinderte Nasenatmung

Manche Patienten suchen einen Arzt auf, weil sie das Gefühl haben, ihre Nase sei blockiert. Sie haben Schwierigkeiten, durch die Nase zu atmen. Dieses Gefühl betrifft entweder nur eine Nasenöffnung oder beide. Diese behinderte Nasenatmung kann verschiedene Ursachen haben. Daher sollten Sie unbedingt einen Hals-Nasen-Ohrenarzt aufsuchen, wenn Sie eine verstopfte Nase haben.

Anatomische Ursachen

Zu den häufigsten anatomischen Ursachen einer blockierten Nasenatmung gehören:
– eine schiefe Nasenscheidewand
– vergrößerte Nasenmuscheln
– eine gestörte Nasenklappenfunktion
Bei den drei genannten Ursachen handelt es sich um strukturelle Probleme, die den Patienten daran hindern, normal durch die Nase zu atmen.

Medizinische Ursachen

Außerdem kann die behinderte Nasenatmung folgende medizinische Gründe haben:
– eine chronische Rhinosinusitis
– Nasenpolypen und (seltener) Nasentumore
– Allergien

Die im Normalfall mittig gelegene Nasenscheidewand (Septum) teilt die Nase in eine rechte und eine linke Nasenhöhle. Sie besteht aus einem hinteren knöchernen und einem vorderen knorpeligen Teil und erstreckt sich bis weit ins Naseninnere hinein. Den vorderen Teil des Septums können Sie zwischen Ihren beiden Nasenlöchern erkennen. Befindet sich das Septum nicht in der Nasenmitte, spricht man von einer schief stehenden oder fehlgebildeten Nasenscheidewand beziehungsweise einer Nasenscheidewandverkrümmung. Diese anatomische Abweichung kommt recht häufig vor und ist nicht zwingend behandlungsbedürftig. Eine Therapie ist nur dann notwendig, wenn die Deformation eine verstopfte Nase verursacht.

Diagnose

Bekommt der Patient infolge seiner Nasenscheidewandverkrümmung nur schlecht Luft, sollte er sich unbedingt von einem HNO-Arzt untersuchen lassen. Dieser schaut sich dabei das Septum mit einer speziellen Lampe an oder führt eine Endoskopie durch. Als Endoskop bezeichnet man eine Art medizinisches Miniteleskop, mit dessen Hilfe der Mediziner die gesamte sich weit nach hinten erstreckende Nasenhöhle genau untersuchen kann.

Behandlung

Eine Nasenscheidewandkorrektur ist zwar die einzige Möglichkeit, ein deformiertes Septum zu korrigieren, aber nicht in jedem Fall das Mittel der Wahl. Mitunter ist es besser, die mit der eingeschränkten Nasenatmung verbundenen Symptome beispielsweise mit Nasensprays zu lindern. Diese Medikamente sorgen dafür, dass die Entzündung gelindert wird und die mit ihr einhergehende Schwellung der Nasenschleimhaut zurückgeht. Infolgedessen kann der Betroffene wieder besser durch die Nase atmen. Bringt diese Behandlung aber nicht den gewünschten Erfolg, empfiehlt der Mediziner, eine Septumplastik vornehmen zu lassen. Bei dieser chirurgischen Nasenscheidewandkorrektur wird das schief stehende Knochen- und Knorpelgewebe begradigt, sodass der Patient durch die Nasenlöcher besser Luft bekommt. Der minimalinvasive Eingriff erfolgt nur im Naseninnern und hinterlässt daher keine äußeren Narben. Im Normalfall treten weder Blutergüsse, Schwellungen noch Narben auf. Der Nasenchirurg führt die Nasenscheidewandkorrektur ambulant und unter Vollnarkose durch, sodass Sie nicht in der Klinik übernachten müssen.

Auch blockierte (vergrößerte) Nasenmuscheln können die Nasenatmung empfindlich stören. Die Nasenmuscheln befinden sich rechts und links der Nasenscheidewand und umgeben die Nasenöffnungen an ihrer Außenseite. Sie bestehen aus einer dünnen Knochenschicht, die von einer schützenden Schleimhaut (Mukosa) bedeckt ist. Die Nasenmuscheln haben die Aufgabe, die durch die Nase eingeatmete Luft zu befeuchten und anzuwärmen, damit sie die Lunge nicht reizt. Die feuchte Schleimhautoberfläche ist für die Atmung sehr wichtig. Daher können die Nasenmuscheln nicht ohne schwerwiegende Folgen entfernt werden. Entzündet sich die Schleimhaut der Nasenmuscheln, ist eine eingeschränkte Nasenatmung die Folge. Entzündung und Nasenverstopfung können mehrmals täglich von einer Seite zur anderen wechseln. Blockierte Nasenmuscheln werden oft von einer Allergie verursacht, können aber auch Folge anderer inflammatorischer Prozesse und der Anwendung bestimmter Medikamente sein. Dazu gehört insbesondere der Missbrauch von Nasensprays.

Diagnose

Vergrößerte Nasenmuscheln werden bei einer medizinischen Untersuchung durch den HNO-Arzt festgestellt.

Behandlung

Wird die behinderte Atmung von Allergien ausgelöst, behandelt man die Entzündung oft mit steroidhaltigen Nasensprays. Außerdem kann die Verabreichung lokal wirkender Antihistaminika die übermäßige Größe der Nasenmuscheln verringern. Wurde sie durch den Missbrauch bestimmter Arzneimittel hervorgerufen, bessert das Absetzen des betreffenden Medikaments die Symptome. In manchen Fällen raten Mediziner allerdings, die Nasenmuscheln operativ verkleinern zu lassen. Ziel eines solchen chirurgischen Eingriffs ist es, die Nasenlöcher zu vergrößern. Er wird ambulant mit örtlicher Betäubung oder in Kombination mit einer Septumplastik durchgeführt.

Die gestörte Nasenklappenfunktion ist eine häufige, aber dennoch unterschätzte Ursache für eine eingeschränkte Nasenatmung. Sie kommt durch eine anatomische Abweichung im Nasenbereich, eine in der Vergangenheit erfolgte Nasenoperation, eine Verletzung oder den normalen Alterungsprozess zustande. Lässt sich die eingeschränkte Nasenatmung nicht mit herkömmlichen medizinischen Maßnahmen behandeln, kann sie mithilfe einer Septumplastik, einer Turbinoplastik (Nasenmuschelverkleinerung), Nasenventilkorrektur oder einer funktionellen Rhinoplastik verbessert werden. Die Nasenmuschelverkleinerung wird oft zusammen mit einer Begradigung der schiefen Nasenscheidewand vorgenommen.

Medizinische Ursachen

Chronische Rhinosinusitis

Als chronische Rhinosinusitis oder chronische Sinusitis bezeichnet man die trotz medizinischer Behandlung länger als drei Monate andauernde Entzündung der Nasennebenhöhlen (Sinus). Sie zeigt sich mit einer geschwollenen Nasenschleimhaut und vermehrter Schleimbildung. Der Patient bekommt nur schwer Luft und hat das Gefühl, Schwellungen in der Augenregion und im Gesicht zu haben. Manchmal verspürt er sogar Gesichtsschmerzen. Ursachen der chronischen Sinusitis sind eine Infektion, Nasen Polypen und eine fehlgebildete Nasenscheidewand. Von ihr betroffen sind meist junge Erwachsene und Menschen im mittleren Lebensalter, aber auch Kinder.

Symptome

Eine chronische Sinusitis liegt vor, wenn der Patient an einer Nasenentzündung leidet, die mit wenigstens zwei der folgenden vier Leitsymptome auftritt:
– dickflüssiger, verfärbter Ausfluss aus der Nase oder im Bereich des Rachenraums
– blockierte Nase in Kombination mit erschwerter Atmung
– Schmerzen, Schwellungen und Berührungsempfindlichkeit im Bereich von Augen, Wangen, Nase oder Stirn
– beeinträchtigter Geruchs- und Geschmackssinn (Erwachsene)
– Husten (Kinder)

Als weitere Symptome können
– Ohrenschmerzen
– Schmerzen im oberen Wangenbereich
– Zahnschmerzen
– Husten, der sich nachts verschlimmert
– Halsschmerzen
– Mundgeruch (Halitosis)
– starke Müdigkeit
– Reizbarkeit
– Übelkeit

auftreten. Chronische und akute Sinusitis zeigen sich mit ähnlichen Symptomen, aber die akute Sinusitis ist eine vorübergehende Infektion der Nasennebenhöhlen, die oft mit einer Erkältung einhergeht. Die Symptome der chronischen Sinusitis halten länger an und rufen stärkere Erschöpfung hervor. Patienten mit akuter Sinusitis haben manchmal noch zusätzlich Fieber, was bei der chronischen Verlaufsform eher selten ist.

Wann Sie einen Arzt aufsuchen sollten

Wenn Sie mehrmals hintereinander für jeweils weniger als vier Wochen eine akute Nasennebenhöhlenentzündung haben, sind Sie an einer chronischen Sinusitis erkrankt. Ist dies bei Ihnen der Fall, suchen Sie am besten sofort einen Allergologen oder einen Facharzt für Hals-Nasen-Ohren-Krankheiten auf, der Sie untersucht und behandelt. Machen Sie unbedingt einen Termin mit der Praxis von Dr. Economou, wenn
– Sie bereits mehrere Male eine Sinusitis hatten und die Erkrankung durch die medizinische Behandlung nicht gebessert wurde
– Sie seit mehr als sieben Tagen Anzeichen und Symptome einer Sinusitis haben
– sich diese Symptome nach dem Aufsuchen Ihres Arztes nicht bessern

Suchen Sie bitte Dr. Economou unverzüglich auf, wenn Sie eines oder mehrere der folgenden Symptome bei sich feststellen:
– heftige Kopfschmerzen
– hohes Fieber
– gerötete und geschwollene Augen
– Doppeltsehen und andere Sehstörungen
– steifer Nacken
– Verwirrtheit

Ursachen

Zu den häufigsten Ursachen der chronischen Sinusitis gehören:
– Nasen Polypen: Dieses übermäßig wachsende Gewebe kann die Nasennebenhöhlen und die Nasenpassage verstopfen.
– schiefe Nasenscheidewand
– andere medizinische Befunde wie Refluxkrankheit, Mukoviszidose, HIV/AIDS und andere schwere Infektionskrankheiten: Die mit diesen Erkrankungen verbundenen Komplikationen können die Nase blockieren.
– Infektionen der Atemwegsorgane durch Bakterien, Viren oder Pilze: Erkältungen können die Nebenhöhlen entzünden und anschwellen lassen und so den Sekretabfluss behindern und die Atmung einschränken.
– Allergien wie beispielsweise Heuschnupfen: Die durch Allergene verursachte Entzündung schränkt die Funktion der Nasennebenhöhlen ein und hemmt die Nasenatmung.

Risikofaktoren

Sie haben ein erhöhtes Risiko, an einer wiederkehrenden oder dauerhaften Sinusitis zu erkranken, wenn Sie
– an Bronchialasthma leiden
– Nasenpolypen oder ein fehlgebildetes Septum haben
– durch die Nebenwirkungen von Aspirin Atemwegsprobleme bekommen
– an einer Immunschwächeerkrankung wie beispielsweise Mukoviszidose oder HIV/AIDS leiden
– eine Pollenallergie oder eine andere allergische Erkrankung haben, die Ihre Nasennebenhöhlen beeinträchtigt
– regelmäßig Zigarettenrauch ausgesetzt sind

Komplikationen

Im Verlauf einer chronischen Sinusitis kann es zu folgenden Komplikationen kommen:
– Sehstörungen: Breitet sich die Infektion auf die Augenhöhlen aus, kann es zu eingeschränktem Sehvermögen und sogar dauerhafter Blindheit kommen.
– teilweiser oder vollständiger Verlust des Geruchssinns: Die verstopfte Nase und die Entzündung der für den Geruchssinn zuständigen Nerven können einen vorübergehenden oder dauerhaften Verlust des Geruchssinns zur Folge haben.
– andere Infektionen: In seltenen Fällen kann die Infektion auf die Knochen übergreifen und dort eine Entzündung (Osteomyelitis) verursachen. Breitet sie sich im Hautgewebe aus, kann es zur Cellulite (Orangenhaut) kommen.
– Meningitis (Hirnhautentzündung): Die Infektion bewirkt eine Entzündung der Ihr Gehirn und Rückenmark umgebenden Häute und der Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit.

Behandlung

Das Ziel der Behandlung einer chronischen Sinusitis ist es
– die Entzündung der Nasennebenhöhlen zu lindern
– die ihr zugrunde liegende Ursache zu beseitigen
– den Abfluss von Sekret aus der Nase zu fördern
– die Anzahl der auftretenden akuten Entzündungsschübe zu senken

Der HNO-Arzt behandelt die Symptome einer chronischen Rhinosinusitis medikamentös oder chirurgisch. Die medikamentöse Behandlung erfolgt durch:
– Verordnung nasaler Kortikosteroide wie Budesonid, Fluticason und Beclomethason: Die Kortikoid-Nasensprays lindern bestehende Entzündungen und helfen in anderen Fällen, diese zu verhindern.
– Nasenduschen mit Kochsalzlösung: Die kochsalzhaltigen Nasenduschen spülen Allergene und reizende Substanzen aus dem Naseninnern. Sind Nasensprays allein nicht ausreichend wirksam, können Spülungen oder Inhalationen mit einer mit einigen Tropfen Budesonid angereicherten Kochsalzlösung den gewünschten Behandlungserfolg herbeiführen.
– oral zugeführte oder injizierte Kortikosteroide: Diese entzündungshemmenden Mittel sind insbesondere dann hilfreich, wenn Sie an einer schweren Form der Sinusitis leiden, die mit Nasen Polypen kombiniert ist. Da oral verabreichte Kortikosteroide bei längerer Anwendung gravierende Nebenwirkungen haben können, verschreibt der Mediziner sie jedoch nur bei stark ausgeprägten Symptomen.
– Antibiotika: Diese Medikamente setzt er nur dann zur Behandlung der Sinusitis ein, wenn Sie an einer bakteriellen Infektion erkrankt sind. In manchen Fällen kombiniert er das jeweilige Antibiotikum noch mit anderen Anwendungen.
– Immuntherapie: Geht Ihre Nasennebenhöhlenentzündung auf eine Allergie zurück, kann eine Immuntherapie die Reaktionsbereitschaft Ihres Abwehrsystems auf spezifische Allergene herabsetzen und dadurch Ihren Zustand bessern.
– Behandlung der Überempfindlichkeit gegen Aspirin: Wurde Ihre Sinusitis durch eine allergische Reaktion auf Aspirin ausgelöst, erhalten Sie unter ärztlicher Aufsicht schrittweise erhöhte Gaben Aspirin, um Ihr Immunsystem zu desensibilisieren.

Die operative Behandlung der chronischen oder wiederkehrenden Sinusitis erfolgt mithilfe einer endoskopischen Nasennebenhöhlen Operation. Sie ist dann das Mittel der Wahl, wenn Ihr Körper nicht auf die medikamentöse oder sonstige Behandlung anspricht. In der Nasenchirurgie verwendet man für diesen Eingriff ein Endoskop. Das ist ein schlankes, schlauchähnliches, biegsames medizinisches Instrument, an dessen Ende sich eine winzige Leuchte und Minikamera befinden. Die Wahl des bei der Nasennebenhöhlen Operation verwendeten Geräts richtet sich danach, an welcher Stelle die Nasenpassage verengt ist. Der Nasenchirurg entfernt die störende Struktur oder die Nasenpolypen. Um den Abfluss von Sekret aus der Nase zu unterstützen, kann er die verengte Nasennebenhöhlenöffnung außerdem chirurgisch erweitern.

Als Nasenpolypen bezeichnet man in der Nasenchirurgie gutartige, schmerzfreie, weiche und oft tropfenförmige Schleimhautwucherungen auf der Oberfläche der Nasennebenhöhlen und der Nasenpassage. Sie entstehen durch chronisch-entzündliche Vorgänge, die infolge von wiederkehrenden Infektionen, Asthma bronchiale, Allergien, spezifischen Störungen des Immunsystems und einer Medikamentenüberempfindlichkeit auftreten. In seltenen Fällen zeigen sie sich sogar in Kombination mit gutartigen oder bösartigen Tumoren. Bei kleinen Wucherungen ist der Patient üblicherweise beschwerdefrei. Oft weiß er nicht einmal, dass er sie hat. Größere Polypen und multiple Wucherungen können jedoch Atemprobleme, häufig wiederkehrende Infektionen und sogar den Verlust des Geruchssinns bewirken. Mitunter wachsen sie so stark, dass sie die Nasenpassage vollständig blockieren. Nasenpolypen kommen meist bei Erwachsenen vor und lassen sich gut behandeln. In bestimmten Fällen ist allerdings ein chirurgischer Eingriff erforderlich. Die Wucherungen treten sogar nach erfolgreicher Behandlung oft wieder auf.

Symptome

Die Wucherungen zeigen sich meist im Verlauf einer länger als 12 Wochen andauernden chronischen Rhinosinusitis. Eine mit nasalen Polypen kombinierte chronische Nasennebenhöhlenentzündung hat üblicherweise folgende Symptome:
– Fließschnupfen
– eingeschränkter oder nicht mehr vorhandener Geruchssinn
– anhaltende Benommenheit
– Überproduktion von Nasenschleim, der sich im Rachenbereich ansammelt (Postnasal-Drip-Syndrom)
– Verlust des Geschmackssinns
– Gesichts- oder Kopfschmerzen
– Schmerzen im Bereich des Oberkiefers
– Druckgefühl im Stirnbereich
– Schnarchen
– Nasenbluten (bei Vorhandensein von gutartigen oder bösartigen Tumoren)

Ursachen

Die Gründe für die Entstehung von Nasenpolypen sind derzeit noch nicht vollständig erforscht: Die Mediziner wissen noch nicht genau, warum manche Patienten chronische Entzündungen bekommen und warum chronisch-entzündliche Prozesse bei einigen von ihnen Polypen entstehen lässt und bei anderen wiederum nicht. Es gibt allerdings Hinweise darauf, dass Patienten mit Gewebewucherungen in der Nase eine abweichende Immunreaktion und andersartige chemische Marker in ihrer Nasenschleimhaut haben. Das störende überschüssige Gewebe kann sich jederzeit bilden, zeigt sich aber gehäuft bei jüngeren Personen und solchen im mittleren Lebensalter. Obwohl es grundsätzlich überall auf der Nasenschleimhaut auftreten kann, erscheint es bevorzugt in Arealen, in denen die Nebenhöhlen im Bereich der Augen, Wangenknochen und der Nase den Abfluss von Nasensekret über gewundene Durchgänge sicherstellen (ostiomeatale Komplexe).

Risikofaktoren

Bestimmte Voraussetzungen, die chronische Entzündungen in Ihren Nasennebenhöhlen und der Nasenpassage bewirken, können Ihr Risiko für Nasenwucherungen erhöhen. Dazu zählen beispielsweise:
– asthmatische Erkrankungen: Durch sie sind die Atemwege vollständig entzündet und verstopft.
– Aspirin-Überempfindlichkeit: Sie kann bei manchen Patienten das Wachstum der Polypen begünstigen.
– Mukoviszidose: Dies ist eine erblich bedingte Störung, die unter anderem zur Bildung von übermäßig viel zähem Nasenschleim führt.
– eine durch das Einatmen bestimmter Pilzsporen verursachte Sinusitis
– Churg-Strauss-Syndrom: Bei diesem handelt es sich um eine seltene Erkrankung, die mit einer Entzündung der Gefäßwände einhergeht.
Außerdem spielen natürlich auch genetische Faktoren eine Rolle: Es gibt Hinweise darauf, dass Patienten mit einer erblich bedingt abweichenden Immunreaktion ein höheres Risiko haben, Nasenpolypen zu bekommen.

Komplikationen

Die Wucherungen sind imstande, Komplikationen herbeizuführen, weil sie die normale Belüftung der Nase und den Sekretabfluss behindern. Das zugrunde liegende Krankheitsgeschehen kann sich ebenfalls erschwerend auswirken. Zu den möglicherweise auftretenden Komplikationen gehören:
– Schlaf-Apnoe: Bei dieser potenziell gefährlichen Erkrankung kommt es unzählige Male während des Schlafs zum vorübergehenden Atemstillstand. Kurz darauf setzt die Atmung wieder ein.
– Asthmaanfälle: Chronische Nasennebenhöhlenentzündungen können asthmatische Erkrankungen verschlimmern.
– häufige oder dauerhafte Nebenhöhleninfektionen